Einkommen und Privatkredit: Was Sie beachten sollten

Sie möchten einen Privatkredit beantragen? Dann kommt es vor allem auf Ihr Einkommen an. Mit unseren Tipps verbessern Sie Ihre Angebote und Zinsen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ihr Einkommen entscheidet über die Zinsen für Ihren Privatkredit. Je mehr Einkommen, desto besser. Geben Sie daher alle Einkünfte an, die Sie haben. 
  • Auch die Einkünfte einer zweiten Person aus Ehe oder Partnerschaft helfen dabei, den bestmöglichen Privatkredit zu bekommen. 
  • Als selbstständige Person sollten Sie am besten mindestens 2 Jahre im Geschäft sein, bevor Sie einen Privatkredit beantragen. 

 

Ihr Einkommen ist das wichtigste Kriterium für Ihren Privatkredit. Die Kreditgeber in der Schweiz erwarten ein monatliches Einkommen von mindestens 2500 Franken. Je höher Ihr Einkommen, desto geringer das Risiko für den Kreditgeber und umso besser Ihre Aussichten auf einen attraktiven Privatkredit. Geben Sie daher unbedingt immer alle Einkommensquellen an, die Sie haben (zum Beispiel auch Nebeneinkünfte). Dies verbessert Ihre Ausgangslage bei der Bonitätsprüfung durch den Kreditgeber.

Ausnahme ist Ihr Einkommen während der Probezeit. Da Ihr Arbeitsverhältnis dann kurzfristig aufgehoben werden kann, ist das Risiko für Kreditgeber entsprechend hoch, dass Lohnzahlungen ausbleiben und Sie den Kredit nicht zurückzahlen können. Beantragen Sie daher am besten keinen Kredit, solange Sie noch in der Probezeit sind oder Ihr Arbeitsverhältnis gerade gekündigt wurde. 

Für Eheleute und Paare

Bei der Bonitätsprüfung kann ein zweites Einkommen aus Ihrer Ehe oder eingetragenen Partnerschaft viel wert sein. Es ist nicht zwingend notwendig, dieses zweite Einkommen anzugeben. Aber hat Ihre Partnerin oder Ihr Partner ein regelmässiges Einkommen und keine Schulden, hilft Ihnen das beim Kreditantrag. Ihre Angebote und Zinsen werden besser, wenn Sie beide Personen und Einkommen im Antrag angeben. So können Sie auch einen höheren Kreditbetrag beantragen. Sprechen Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin über diese Möglichkeit. Für den Privatkredit haften anschliessend nur Sie als antragsstellende Person.

Für Selbstständige

Auch Selbständige können in der Schweiz einen Privatkredit erhalten. Als Selbständige gelten Personen mit Einzelfirma sowie Gesellschafter:innen einer AG oder GmbH. Die Kreditgeber sind bei der Vergabe allerdings sehr vorsichtig. Insbesondere, wenn Sie erst seit kurzem selbstständig sind, ist es für die Kreditgeber schwierig abzuschätzen, wie hoch Ihr monatlicher Verdienst ist. Als Faustregel gilt: Ihre Firma muss seit mindestens zwei Jahren im Geschäft sein, bevor Sie einen Kredit beantragen können.

Für das Einkommen im Kreditantrag benötigen Sie bei einer Einzelfirma die letzte definitive und detaillierte private Steuerveranlagung vom Steueramt. Bei einer AG oder GmbH werden die letzten drei Lohnabrechnungen und die dazugehörigen Kontoauszüge verlangt.

Für Pensionierte

Viele Kreditgeber gewähren Pensionierten keinen Kredit in der Schweiz. Denn die Leistungen aus der ersten Säule der AHV sind nicht pfändbar. Dieses Geld kann der Kreditgeber also nicht einziehen, wenn Kreditraten nicht bezahlt werden. Gleiches gilt für Personen, die Sozialhilfe oder Geld aus der Invalidenversicherung beziehen.

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