Die Vorsorge kennt drei Personas – welcher Vorsorgetyp sind Sie?

Denken Sie an Morgen oder geben Sie Ihr Geld lieber sofort aus? Sind Sie risikofreudig oder doch eher verantwortungsbewusst? Unsere Persönlichkeit beeinflusst, wie wir mit unserem Geld umgehen - auch in der Vorsorge. Wir portraitieren drei unterschiedlichen Vorsorgetypen.

Im sogenannten Design Thinking Ansatz – eine innovative Methode zur Identifikation von Nutzerbedürfnissen und damit verbundenen Lösungen – wird zur erfolgreichen Adressierung der Kunden die Erstellung von sogenannten Personas empfohlen. Personas sind fiktive Charaktere, die als Abbild eines typischen Nutzers gelten. Diese sind jedoch nicht mit Stereotypen zu verwechseln, da sie auf tatsächlichen Aussagen und Beobachtungen realer Personen basieren. 
Auch ein internes Team der PostFinance AG hat sich dieser Thematik angenommen und basierend auf zahlreichen Kundenbefragungen und Testings drei unterschiedliche Personas für den Themenbereich der Vorsorge erstellt.

Der «Easy-Going Individualist» auch bekannt als der Freigeist

Der Easy-Going Individualist lebt im Moment und plant seine Handlungen kaum oder nur kurzfristig voraus. Er hat selten Ersparnisse und zieht es vor, sein Geld sofort auszugeben anstatt es langfristig anzulegen. Auch seine Risikobereitschaft ist eher hoch. Der Individualist geniesst sein Leben, weshalb er Aufgaben aufschiebt, anstatt diese sofort zu erledigen. Aus diesem Grund lagert der Individualist die administrativen Aufgaben auch gerne aus. Dies ist auch dadurch begründet ist, dass sein Vertrauen in öffentliche und private Institutionen eher gross ist. Jedoch werden diese gleichzeitig auch kritisch hinterfragt, da er sich durch sie nicht selten unter Druck gesetzt und bevormundet fühlt. Grundsätzlich ist er bereit, über emotionale Themen zu sprechen, dennoch decken sich seine Aussagen nicht immer mit seiner Meinung.

Der «Responsible Carer» auch bekannt als der Familienvater

Der Responsible Carer plant seine Handlungen im Voraus. Aufgaben erledigt er lieber sofort. Gleichzeitig werden diese aber auch an Externe abgegeben («Outsourcing») – insbesondere betrifft dies Aufgaben administrativer Natur. Er pflegt ein ausbalanciertes Konsumverhalten, indem er sein Vermögen zwar anspart, sich aber auch gerne einmal etwas gönnt. Als familienorientierter Mensch ist er gegenüber seinen Mitmenschen sehr verantwortungsbewusst und daher risikoavers. Er hat auch grosses Vertrauen in den Staat und das System sowie private Institutionen, weshalb er seine finanziellen Angelegenheiten gerne den Experten überlässt, anstatt unnötige Risiken einzugehen.

Der «Critical Overachiever» auch bekannt als der Nerd

Hier wird nichts dem Zufall überlassen: Der Critical Overachiever plant jeden Schritt in seinem Alltag und will alles selbst erledigen. Er hat stets die totale Kontrolle über sein Leben und gibt diese auch nicht gerne ab, weshalb Aufgaben auch selten an Drittparteien übergeben werden. Wenn es um die Finanzen geht, dann pflegt er einen sparsamen und kostenbewussten Lebensstil mit dem Ziel, sein Vermögen langfristig anzulegen. Des Weiteren setzt er sich Risiken nur ungern aus und ist gegenüber finanziellen Institutionen und Versicherungen eher skeptisch, weshalb das Vertrauen in Experten auch eher gering ist. Er ist ein Macher und in seinem Handeln sehr pflichtbewusst. Er ist bereit, über emotionale Themen und persönliche Probleme zu sprechen. Man könnte ihn durchaus auch als individualistisch bezeichnen. 

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