Die Vorsorge – die grösste Sorge von Herr und Frau Schweizer

Was Herr und Frau Schweizer wirklich kümmert ist die Vorsorge im Alter. Die Unsicherheit um die Altersvorsorge belegt in einer kürzlich durchgeführten Studie den unglücklichen ersten Platz und das Thema dürfte auch künftig nicht an Dringlichkeit verlieren.

Die finanzielle Sicherheit im Alter erregt weltweit Besorgnis. Auch in vielen Industrienationen und westlichen Ländern wird die Zukunft der Altersvorsorge als wichtiges Problem wahrgenommen. Steht die Schweiz im internationalen Vergleich aktuell noch sehr gut da, stellt die Nachhaltigkeit des Schweizer Vorsorge-Systems gemäss dem letzten Sorgenbarometer der NZZ gar die grösste Sorge der Schweizer dar. Seit Einführung der Kernelemente unseres Vorsorge-Systems haben sich grundlegende Faktoren geändert: Die sinkende Geburtenrate, eine steigende Lebenserwartung, Niedrigzinsen und ein sinkender Anteil der arbeitenden Bevölkerung, der für einen zunehmenden Anteil von Personen im Ruhestand aufkommen muss, belasten das heutige System und drohen, es an seine Leistungsgrenze zu bringen. 

Wie reagiert der Schweizer Markt auf diese Besorgnis?

Wer in die Pensionierung geht, der braucht immer noch ca. 70 bis 80 Prozent des Bruttoeinkommens, um den heutigen Lebensstandard sichern zu können. Dabei tun sich aber immer mehr Lücken auf, die es vor allem nebst der AHV und der Pensionskasse mit der 3. Säule – also der privaten Vorsorge – zu füllen gilt. War diese ursprünglich für den Luxus in der Pension gedacht, braucht man die 3. Säule nun vielmehr dazu, den gewohnten Standard überhaupt halten zu können. Nebst den FinTech Startups wie Viac oder Selma, gibt es je länger je mehr auch etablierte Banken, die sich der oben genannten Problematik angenommen haben und diese mit einer innovativen Vorsorgelösung angehen wollen. Wer weiss, welche Player in den kommenden Monaten den Schweizer Vorsorgemarkt noch aufmischen werden. Ob die Lösungen dieser Anbieter die Besorgnis der Vorsorge von Herr und Frau Schweizer mindern werden? Es ist zu hoffen!

Persönlicher Ratgeber: Wie man die Probleme der Vorsorge am besten adressieren kann

  • Bewusstsein über die Altersvorsorge und die damit einhergehenden Herausforderungen schaffen. 
  • Ein Grundwissen über die Thematik vermitteln, sodass sich Herr und Frau Schweizer eine Meinung bilden können. 
  • Genügend Anreize schaffen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und das frühzeitige Sparen anzugehen. 
  • Überblick über bisherige Ersparnisse schaffen und Transparenz in bestehende Lösungen auf dem Markt bringen.
  • Variierende Bedürfnisse in jeder Lebensphase generationenübergreifend befriedigen. 
  • Administrativen Aufwand und Komplexität, die mit der Thematik einhergehen, verringern.
  • Mögliche familiäre Zerwürfnisse, die durch vorsorgebezogene Diskussionen hervorgerufen werden können, frühzeitig erkennen und diesen entgegenwirken.
  • Lebensqualität in der Rente erhalten oder sogar erhöhen.
     

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