Alles rund um die Vorsorge im Todesfall oder bei Invalidität

Das Sparen fürs Alter ist wichtig, aber was passiert mit der Familie, sollte Ihnen oder Ihrem Partner etwas zustossen?

Immer mehr Menschen ist bewusst, dass sie sich für das Alter finanziell wappnen müssen und dass es dazu mehr als nur das Renteneinkommen aus der AHV und der Pensionskasse benötigt. Valuu zeigt Ihnen auf, wie viel Sie sparen sollten, damit sich Ihr Lebensstandard im Alter nicht verringert und Sie Ihre Ziele im Alter ungehindert erreichen können.

Sparen ist nicht alles

Angenommen Sie wissen, wie viel Geld Sie im Alter benötigen und wie Sie mit der dritten Säule und über andere Wege für das Alter ansparen können. Dann sollten Sie sich doch eigentlich ausreichend um Ihre Vorsorge gekümmert haben, oder? Ja und nein! Haben Sie sich auch die Frage gestellt, was mit Ihnen oder Ihrer Familie passiert, wenn Sie von dem einen auf den anderen Tag arbeitsunfähig werden (z.B. Invalidität)? Oder was wäre, wenn es zu einem unerwarteten Todesfall käme: Sind Ihre Hinterbliebenen in einem solchen Fall ausreichend finanziell abgesichert?

Arbeitsunfähigkeit oder Tod können Ihren Partner und Ihre Kinder in finanzielle Not und Verschuldung treiben

Genau wie der Vermögensaufbau für das Alter sollte auch die Absicherung des Partners und der Familie Teil der Vorsorge sein. Dabei sind die meisten Familien über die 1. und 2. Säule bereits obligatorisch versichert. Ob diese Absicherung ausreicht, ist meist von der finanziellen Situation sowie von der Familienform abhängig.

Erwerbsunfähigkeit

Bei Erwerbsunfähigkeit springt die Invalidenverischerung und die berufliche Vorsorge ein. Die Höhe der Rente ist abhängig vom Grad der Invalidität und davon, ob die Invalidität auf eine Krankheit oder einen Unfall zurückzuführen ist. Zudem gibt es viele überobligatorische Leistungen abhängig von der jeweiligen Pensionskasse.

Tod

Die berufliche Vorsorge steht nicht nur der versicherten Person bei, sondern auch den Hinterbliebenen. Dazu zählen vor dem Gesetz Ehemann und Ehefrau sowie registrierte Partner und Kinder. Einen Anspruch hat man aber nur dann, wenn man für den Unterhalt gemeinsamer Kinder aufkommen muss oder wenn die verwitwete Partnerin älter als 45 Jahre ist und die Ehe fünf Jahre oder länger bestanden hat. Weiter werden Kinderrenten ausbezahlt. Valuu berechnet für Ihre Hinterbliebenen die Einkommenslücke der Familie.

Nichttraditionelle Familien

Bei nichttraditionellen Familien und/oder sogenannten Patchwork-Familien, in denen Kinder aus früheren Beziehungen leben oder der Altersunterschied zwischen den Ehepartnern mehr als zehn Jahre beträgt, ist die gesetzliche Absicherung weniger stark verankert. Als Ergänzung zu den Leistungen aus der ersten und zweiten Säule kann eine Erwerbsunfähigkeits- und/oder Todesfallversicherung sinnvoll sein. Das gilt sowohl für Patchwork-Familien als auch für Familien, bei denen nur ein Elternteil arbeitet. Über zusätzliche Versicherungen sollte man sich möglichst früh informieren, denn solche Lösungen werden mit zunehmendem Alter teurer. 

Sichern Sie sich Ihre finanzielle Zukunft

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