Steuern sparen: So optimieren Sie die Kosten Ihres Wohneigentums

Traumhaus kaufen und auch noch Steuern sparen? Das geht! Mit unseren Tipps holen Sie das Maximum aus Ihrem Wohneigentum.

Mit der passenden Finanzierung ist Wohneigentum günstiger als mieten. Zudem können Sie mit Ihrer Immobilie noch zusätzlich Geld sparen. Das Zauberwort heisst: Steueroptimierung. Mit der richtigen Amortisation, Ihren Schuldzinsen und Unterhaltskosten sparen Sie jedes Jahr ganz einfach tausende Franken. Wir erklären Ihnen, worauf es ankommt.

Schuldzinsen als Steuerentlastung

Je mehr Zinsen Sie für Ihre Hypothek bezahlen, desto weniger Einkommen müssen Sie versteuern. Denn Hypothekarzinsen können zu 100% vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dieser Betrag ist im aktuell tiefen Zinsumfeld allerdings oft weniger als die Zusatzbelastung durch den Eigenmietwert. Darum empfiehlt es sich, beim Unterhalt gut zu planen, um die maximale Steuerersparnis rauszuholen.

Renovieren zahlt sich aus

Ein Umbau lohnt sich. Grundsätzlich können alle Renovationen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, die dem Werterhalt der Immobilie dienen. Das sind zum Beispiel Schreiner-, Maler-, Spengler-, Gipser- oder Sanitärarbeiten. Keine Steuerersparnis bringen Aus- oder Anbauten, die den Wert der Immobilie steigern. Eine Ausnahme sind alle Umwelt- und Energiesparmassnahmen. Solaranlagen, Wärmepumpen oder neue Fenster können Sie von der Steuer absetzen, obwohl diese den Wert Ihrer Liegenschaft erhöhen.

Weiterhin können Sie die Prämie Ihrer Gebäudeversicherung abziehen. Je nach Kanton auch Baurechtszinsen, Verwaltungskosten oder Liegenschaftssteuern. Am besten informieren Sie sich vor der Steuererklärung gut bei der zuständigen Steuerverwaltung und lesen aufmerksam die Wegleitungen zur Steuererklärung.

Mit Plan oder Pauschale

Um alle Unterhaltskosten geltend zu machen, brauchen Sie die entsprechenden Belege. Planen Sie grosse Sanierungen so, dass Sie die Ausgaben auf zwei Jahre verteilen. Damit lässt sich die Steuerprogression brechen. In Jahren mit wenig Unterhaltskosten können Sie einfach eine Pauschale abziehen. Je nach Wohnkanton zwischen 10 und 20 Prozent des Eigenmietwerts.

Indirekt statt direkt amortisieren

Sie wissen vielleicht, dass Sie einen Teil Ihrer Hypothek zurückzahlen müssen. Das ist die sogenannte 2. Hypothek, für die eine Amortisierungspflicht besteht. Diese Rückzahlung können Sie auf zwei Arten machen: direkt und indirekt.

Bei der direkten Amortisation zahlen Sie in regelmässigen Abständen einen Teilbetrag der Hypothek an den Kreditgeber zurück. Das reduziert zwar Ihre Schulden, aber dafür steigen die Steuern, weil Sie weniger Schuldzinsen vom Einkommen abziehen können.

Mit der indirekten Amortisation bleibt die Höhe der Hypothek und der Schuldzinsen während der Laufzeit gleich. Dafür deponieren Sie Ihr Geld auf einem Konto oder in eine Versicherungslösung der Säule 3a und erhöhen somit das Guthaben Ihrer privaten Vorsorge. Für Sie ist das doppelt gut: Sie können sowohl mehr Zinsen als auch die Einzahlungen in die Säule 3a vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das deponierte Geld dient Ihrem Kreditgeber als Zusatzsicherheit und kann auf Wunsch alle fünf Jahre als Rückzahlung Ihrer Hypothek genutzt werden. 

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Geld sparen Sie übrigens nicht nur mit Steueroptimierung, sondern natürlich vor allem mit einer günstigen Hypothek von Anfang an. Darum lohnt sich ein Vergleich Ihrer Angebote mit der unabhängige Vergleichs- und Abschlussplattform Valuu. Sie erhalten Top-Angebote von über 100 Kreditgebern und können die passende Hypothek ganz bequem online abschliessen. Jetzt unverbindlich registrieren und profitieren.

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