Handwerker-Pfandrecht

Das Handwerker-Pfandrecht schützt Handwerker vor Verlusten bei Bauprojekten: Es tritt in Kraft, wenn ihre Auftraggeber Konkurs gehen, bevor ihre bereits geleistete Arbeit bezahlt wurde. Das Handwerker-Pfandrecht ist Teil des Werkvertrags und wird ins Grundbuch eingetragen. Demnach muss der Grundbesitzer respektive Bauherr der Immobilie die ausstehenden Handwerker-Kosten bezahlen, ansonsten haben die Handwerker das Recht, die Immobilie zu versteigern. 
Bauherren, die einen Generalunternehmer (GU) mit dem Bau ihres Hauses beauftragen, kann das Handwerker-Pfandrecht zum Verhängnis werden: Sollte ihr GU (= Auftraggeber der Handwerker) Konkurs anmelden, könnte es sein, dass der Bauherr sein Haus zweimal bezahlt: einmal im Voraus an den GU, einmal an die Handwerker.

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